Neutorviertel. Das neugestaltete Entrée zur Grazer Innenstadt

Der Bereich um die Neutorgasse gilt als Eintrittsbereich in die historische Altstadt. Mit dem Straßenbahnausbau rückt das Viertel rund um das Universalmuseum Joanneum und andere gründerzeitliche Bauten noch stärker in den Fokus und näher ans Geschehen. Einhergehend mit dem infrastrukturellen Ausbau soll das besondere Flair des Viertels durch Verkehrsberuhigung und Neugestaltung gestärkt werden.

Struktureller Wandel und neue Klimaerfordernisse

Alles kommt in Fluss. Die für den Straßenbahnbetrieb wichtige Entlastungsstrecke durch die Neutorgasse und weitere Netzausbauprojekte bringen weitreichende Änderungen der Verkehrsorganisation im Umfeld um den Jakominiplatz und das Neutorviertel.Das Viertel im Anschluss an die 1972 etablierte Fußgängerzone ist vom motorisierten Individualverkehr geprägt, viele der Baumstandorte sind sanierungsbedürftig. Ziel ist es das Stadtviertel zukunftsfit im Sinne der Anwohnerbedürfnisse, des Stadtklimas und der Mobilitätswende zu gestalten.

49%

... der über die Landhausgasse zufahrenden Fahrzeuge sind dem frustrierten Parksuchverkehr zuzuordnen. Obwohl der ruhende Verkehr in der Flächenbilanz ein Übermaß einnimmt, kann der Parkwunsch in der kleinräumigen Betrachtung nicht erfüllt werden.

DI Erich Gaube | Trafility GmbH

“Alle Anforderungen mussten detailliert erfasst werden”

Der Prozess zur Transformation unter Beteiligung der Bürger brachte viele Aspekte zum Vorschein, die im Bestand zu kurz kommen. Es geht um Aufenthalts- und Erlebnisraum für Bewohner und Besucher. Die Standortanalyse der Bestandsbäume zeigt großen Handlungsbedarf hinsichtlich Entsiegelungsflächen. Es fehlen Radabstellplätze und Flächen für standortbezogene individuale Nutzung. Um Spielraum im Sinn der Nutzungserweiterung zu generieren, wurde eine flächensparende Einbahnführung für den Individualverkehr in mehreren Varianten untersucht. Dabei musste die lokale Erschließung gewährleistet, der Ausweichverkehr ins sensible Gebiet verringert und die künftige Straßenbahnachse mitgedacht werden.

DI Erich Gaube | Trafility GmbH

Neutorviertel

„Das Straßenbahnprojekt im Herzen der Grazer Innenstadt birgt enorme Chancen für das gesamte Neutorviertel. Der Planungsprozess für mehr Aufenthaltsqualität und Grünraum im Viertel erfolgte im engen Austausch mit zahlreichen Akteur:innen."

DI Mag. Bertram Werle | Stadtbaudirektor Graz

Einbahn-konzept

Das neue Einbahnkonzept gewährleistet die Erreichbarkeit und verringert den Ausweichverkehr. Der Radverkehr ist auch gegen die Einbahn möglich.

Reduktion der benötigten Straßenbreite

-27%

KFZ-Stellplätzefür Anrainer

60 Stück

Parkplätze

Die blaue Zone wird reduziert, für Anrainer gibt es mehr Stellplätze als gemeldete KFZ, Carsharing wird etabliert, neu eingerichtete Parkverbotszonen erleichtern Abholvorgänge.

Ausbau der Radwege entlastet Umgebung

Die Fahrradstraße und Radwegzulegungen in der Neutorgasse und am Joanneumring entlasten neuralgische Bereiche der Schmiedgasse. Zusätzlich entsteht ein durchgängiger Rad-Ring rund um die Grazer Innenstadt von ca. 4 km Länge.

Mehr Radwege

+700m

Gefährdeter Baumbestand

72%

Bäume erhalten & sanieren

Am Marburgerkai ist der Baumerhalt ohne Standortverbesserungen angezeigt, in allen anderen Seitengassen sind Entsiegelungsmaßnahmen notwendig.

Unsere Leistungen

Auftraggeber:Stadt Graz, Abteilung für Verkehrsplanung Partner:Integral ZT-GmbHMonsberger Gartenarchitektur GmbH Begleitet durch das FFG-Forschungsprojekt:Trans|formator:in

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