Alternative Maßnahme zur Kapazitätssteigerung auf Autobahnen abseits der klassischen Fahrstreifenzulegung

Für die ASFiNAG durften wir wieder einmal ein spannendes Projekt auf der A2 ausarbeiten. Ziel des Projektes ist eine Kapazitätssteigerung der Autobahn abseits der klassischen Fahrstreifenzulegung. Gemeinsam mit der IKK Engineering, welche den infrastrukturellen Part übernommen hat, haben wir mehrere Konzepte ausgearbeitet und deren Wirkungen miteinander verglichen.

Das vielversprechendste Konzept erscheint die Verordnung von Fahrstreifen zu sein, die lediglich von mehrfachbesetzten Fahrzeugen befahren werden dürfen. Diese sogenannten MBK-Fahrstreifen können auf bestehenden Fahrstreifen verordnet werden. Darüber hinaus könnte in Abschnitten mit sehr hohen prognostizierten Auslastungen der Pannenstreifen für mehrfachbesetzte Fahrzeuge – dazu gehören natürlich auch Busse –  freigegeben werden. Bei diesem Konzept wird das Bilden von Fahrgemeinschaften durch das Lukrieren einer Zeitersparnis belohnt.

Doch um den derzeit geringen Pkw-Besetzungsgrad von 1,2 maßgeblich erhöhen zu können, sind umfassende Begleitmaßnahmen entlang der Autobahnen – die nicht nur im Einflussbereich der ASFiNAG liegen – nötig. So müssten bestehende P&R-Anlagen erweitert und bei strategisch wichtigen Punkten neue P&R-Anlagen errichtet werden. Weiters kann die Bildung von Fahrgemeinschaften durch digitale Plattformen (Apps) vereinfacht werden. Doch auch größere Betriebe oder Gewerbeparks können durch die Einführung eines individuellen betrieblichen Mobilitätsmanagements zur Erhöhung des potentialbehafteten Besetzungsgrades beitragen. Hierzu bieten wir als Trafility GmbH maßgeschneiderte Lösungen an. https://www.trafility.at/betriebliches-mobilitaetsmanagement-zum-vorteil-jedes-einzelnen/

Jedenfalls ist das Interesse an solch einer Umsetzung sehr groß, weshalb unser Projekt in der ORF-Sendung „Mayrs Magazin“ mit freundlicher Unterstützung der ASFiNAG ausgestrahlt wurde.

 

 

Abschließend möchte ich mich bei den Projektteams der Trafility (Elisabeth Scherounigg, Bernhard Schönthaler) und IKK Engineering (Astrid Leiteritz und Claudia Mace) für die tolle Zusammenarbeit bedanken.